Fotowettbewerb „Leben mit Corona“:
Mehr als nur RisikogruppeBilder vom Leben älterer Menschen während der Corona-Pandemie

Ein Fotowettbewerb der Josef und Luise Kraft-Stiftung und des Forschungsprojektes IM/AGE-19 der MSB Medical School Berlin

Sie zählen zur Gruppe der Über-65-Jährigen und fotografieren gerne? Oder Sie kennen ältere Menschen, die zur Corona-Risikogruppe zählen, und haben diese fotografiert? Dann nehmen Sie jetzt an unserem Fotowettbewerb teil und zeigen Sie uns, wie ältere Menschen in den vergangenen 15 Monaten gelebt haben, was sie während der Corona-Krise bewegt hat und vor welchen Herausforderungen sie gestanden haben. Die besten Bilder werden im Rahmen eines von der Josef und Luise Kraft-Stiftung und des Forschungsprojektes IM/AGE-19 ins Leben gerufenen Wettbewerbs prämiert.

Wenn in der öffentlichen Debatte der letzten Monate über ältere Menschen gesprochen wurde, dann fiel auch regelmäßig der Begriff der Risikogruppe. In den Medien dominierten Bilder von gebrechlichen alten Menschen am Rollator bis hin zur bloßen Darstellung von Körperteilen wie etwa faltigen Händen. Solche medialen Altersbilder sind eine verkürzte Darstellung der Realität. Höheres Lebensalter ist zwar in der Tat ein sehr hoher Risikofaktor für Infektionen, schwere Corona-Verläufe und Sterblichkeit. Ältere Menschen sind aber deshalb keineswegs eine homogene Gruppe Schwacher, Schutz- und Hilfsbedürftiger. Im Gegenteil, die Vielfalt und Vitalität älteren Lebens ist groß. Diese Vielfalt möchten wir mit unserem Wettbewerb abbilden.

Senden Sie uns Ihre Fotos von Frauen und Männern ab 65 Jahren während der Corona-Pandemie. Das können Porträts von den Großeltern sein, Schnappschüsse von den Eltern, von Freund:innen und Partner:innen, den Nachbar:innen oder auch einfach ‚Selfies‘ aus dem eigenen Alltag. Die Aufnahmen sollten einen lebendigen und vielleicht überraschenden Einblick ins Leben im Alter geben. Ob zuhause, beim Spaziergang mit Maske, im Videochat mit den Enkeln oder vor dem Impfzentrum in der Schlange. Ziel des Wettbewerbs ist es, zu einer Reflexion der Pandemie-Erfahrungen einzuladen und Impulse für eine produktive Neugestaltung der Lebensphase Alter zu setzen.

Teilnehmen kann jede:r, egal ob Profi oder Gelegenheitsfotograf:innen. Die Gewinner:innen des Foto-Wettbewerbs erhalten Preisgelder von bis zu 2.500 Euro. Vergeben werden die Preise von einer Fachjury, die sich aus den Bereichen Gerontologie, Kommunikationswissenschaft und Fotografie zusammensetzt. Eine Ausstellung mit einer Auswahl der besten Fotografien ist in Planung.

Laden Sie Ihre Aufnahmen (max. 3 Fotos pro einreichender Person) bis zum 20. September 2021 hoch.

Die Jury

Die Jury des Fotowettbewerbs besteht aus Expert:innen aus den Bereichen Fotografie, Medien und Altersforschung.

  • Dagmar Hofmann (Professur für Medien und Kommunikation, Universität Siegen)
  • Anna Kornadt (Professur für Psychologie, Universität Luxemburg)
  • Karsten Thormaehlen (Fotograf)
  • Frank Schulz-Nieswandt (Professur für Sozialpolitik und Methoden der qualitativen Sozialforschung, Universität Köln)
  • Caroline Green (Gerontologin mit Schwerpunkt auf Menschenrechten und älteren Menschen)

Die Preise

  • 1. Platz: 2.500 Euro
  • 2. Platz: 1.000 Euro
  • 3.-5. Platz: 500 Euro 

Jetzt teilnehmen

    Ihr Foto

    Die Bilder müssen im JPG-Format eingereicht werden. Die Dateigröße darf in dieser Phase des Wettbewerbs maximal 5 MB betragen. Für den Druck der prämierten Bilder wird eine Auflösung von mind. 3000 x 4000 Pixel benötigt. Zunächst genügt eine Einsendung einer Kopie mit einer Kartenlänge von 1200 Pixeln. Wir werden die Gewinner:innen anschreiben und um eine höhere Auflösung bitten. Der Dateiname soll nicht den Namen der Teilnehmenden enthalten oder Rückschlüsse darauf zulassen. Geben Sie gerne einen kurzen, prägnanten Titel Ihres Fotos im Dateinamen an.

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    Hinweise

    Die Bilder müssen im JPG-Format eingereicht werden. Die Dateigröße darf in dieser Phase des Wettbewerbs maximal 5 MB betragen. Für den Druck der prämierten Bilder wird eine Auflösung von mind. 3000 x 4000 Pixel benötigt. Zunächst genügt eine Einsendung einer Kopie mit einer Kartenlänge von 1200 Pixeln. Wir werden die Gewinner:innen anschreiben und um eine höhere Auflösung bitten. Der Dateiname soll nicht den Namen der Teilnehmenden enthalten oder Rückschlüsse darauf zulassen. Geben Sie gerne einen kurzen, prägnanten Titel Ihres Fotos im Dateinamen an. 

    Die Josef und Luise Kraft-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich der allgemeinen Förderung der Altenhilfe verschrieben hat (www.kraft-stiftung.de). Ihr Engagement gilt dem selbstbestimmten Leben älterer Menschen, einer verbesserten Qualität in der Pflege sowie dem Austausch zwischen den Generationen.
    Das Forschungsprojekt „IM/AGE-19“ (www.image-19.de) an der Medical School Berlin analysiert mediale Altersbilder in Talkshows und Nachrichtportalen während der Corona-Pandemie. Insbesondere wird untersucht, ob ältere Menschen im öffentlichen Diskurs selbst ‚eine Stimme‘ bekommen, oder ob vielmehr vor allem über sie gesprochen wird.